Präsidentin der UniBw M Prof. Eva-Maria Kern und der IABG-Geschäftsführer Prof. Rudolf F. Schwarz bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung

Gemeinsame Absichtserklärung: Schulterschluss zwischen UniBw M und IABG

3 März 2026

Der aktuelle Krieg im Nahen Osten zeigt, wie instabil die globale sicherheitspolitische Lage ist und wie sehr auch Deutschland und Europa davon betroffen sind. Darauf müssen auch Wissenschaft und Industrie reagieren und enger zusammenarbeiten, um Deutschlands und Europas Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern. 

So haben die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) und die IABG am 3. März ein Zeichen gesetzt und eine Absichtserklärung (MoU) für eine vertiefte Zusammenarbeit geschlossen. Für die UniBw M setzte die Präsidentin Prof. Eva-Maria Kern ihre Unterschrift unter das Dokument. Für die IABG unterschrieb der Geschäftsführer Prof. Rudolf F. Schwarz.

Neue Lösungsansätze für nationale wie internationale Herausforderungen

Die Präsidentin der UniBw M Prof. Kern hob die Bedeutung der Kooperation hervor: „Wir sind überzeugt, dass die Ausweitung gemeinsamer Forschung und einem gezielten Wissenstransfer mit der IABG einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität und Verteidigungsfähigkeit leisten.“

„Mit dieser Partnerschaft bündeln wir wissenschaftliche Exzellenz und industrielle Umsetzungskraft, um Deutschlands Sicherheit souverän und zukunftsfähig zu gestalten“

Prof. Rudolf F. Schwarz, CEO der IABG

Der thematische Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll vor allem auf besonders relevanten Zukunftsfeldern liegen – in technisch anspruchsvollen Disziplinen wie Informations- und Kommunikationstechnologien, Raumfahrt und Systems Engineering. Für eine vertiefte interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung werden im nächsten Schritt konkrete Projektpläne ausgearbeitet. Der strukturierte Austausch von Wissen und Ressourcen zwischen Universität und Industrie wird neue Lösungsansätze für nationale wie internationale Herausforderungen eröffnen.


Gruppenbild der Teilnehmenden am gemeinsamen Workshop zu Sicherheit und Verteidigung

Die Teilnehmenden am gemeinsamen Workshop der UniBw M und der IABG (© UniBw M/Krafczyk)


Workshop zu Sicherheit und Verteidigung

Die UniBw M bringt ein spezielles und gefragtes Know-how in die Kooperation mit ein durch die vielfältigen Forschungs- und Innovationsaktivitäten für die Bundeswehr, andere Behörden und Organisationen sowie die Wirtschaft. Sie verfügt seit über 50 Jahren über einen Erfahrungsschatz in den Themen Sicherheit und Verteidigung und ist ein Motor für Innovationen. Mit dem Forschungsprofil „Sicherheit und Resilienz in Technik und Gesellschaft“ adressiert die UniBw M die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit.

Den Auftakt für eine gelebte Kooperation machte ein Workshop am gleichen Tag an der Universität der Bundeswehr München mit Expertinnen und Experten der Universität und der IABG.

 


Titelbild: Die Präsidentin der UniBw M Prof. Eva-Maria Kern und der IABG-Geschäftsführer Prof. Rudolf F. Schwarz bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung (© UniBw M/Krafczyk)