Externe Kooperationsangebote

Gemeinsam forschen. Gemeinsam gestalten.

Forschung, die nicht in der Praxis ankommt, bleibt unvollendet. Das ist unser Selbstverständnis am ITPE: Wir entwickeln wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse – und wenden sie gemeinsam mit Industriepartnern auf reale Problemstellungen an. Dafür brauchen wir Partner, die denselben Anspruch teilen.

Wir suchen daher aktiv den Austausch mit Unternehmen, Instituten und Fachgesellschaften, die bereit sind, gemeinsam neue Erkenntnisse zu erarbeiten und in die Anwendung zu bringen, in allen unseren Forschungsfeldern.

 

Wie kann eine solche Kooperation aussehen? Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie Sie mit dem Institut für Technische Produktentwicklung ITPE kooperieren können:

  • gemeinsame Betreuung von Praktikantinnen und Praktikanten (wir unterstützen bei der Auswahl geeigneter Personen und Themen)
  • gemeinsame Betreuung von Bachelor-, Studien- und Masterarbeiten (wir schlagen gerne Studierende vor und unterstützen bei der Definition geeigneter Themen)
  • Betreuung von externen Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen von Kooperations- und Forschungsprojekten
  • Betreuung von Wissenschaftlichen Mitarbeitenden in Drittmittelprojekten, gefördert durch öffentliche Mittelgeber, ggf. mit Industriebeteiligung
  • Betreuung von Wissenschaftlichen Mitarbeitenden in Drittmittelprojekten, gefördert durch Industriepartner

 

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen.

Jede Kooperation beginnt mit einer Idee und einem ersten Austausch. Sprechen Sie uns an – wir finden gemeinsam die passende Form der Zusammenarbeit.

Kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich über produktentwicklung@unibw.de.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Teilnehmende gesucht: Studie über Produktentwicklung in verschärfter Bedrohungslage

Wirken Sie an aktueller Forschung mit und erhalten Sie die neuesten Erkenntnisse aus Ihrer Branche!

Hintergrund

Seit der Zeitenwende hat sich das Entwicklungsumfeld in der Rüstungsindustrie erheblich verändert. Steigende Anforderungen, kürzere Reaktionszeiten und eine wachsende Komplexität in der Systementwicklung stellen Ingenieure, Projektleiter und Führungskräfte vor neue Herausforderungen – und werfen eine zentrale Frage auf: Welche Entwicklungsmethodiken sind unter diesen Bedingungen tragfähig?

Das ITPE hat von 2018 bis 2023 eine jährliche Studienreihe zur Agilität in der Industrie veröffentlicht, die sich als belastbare Referenz für den Stand agiler Entwicklungsmethoden in der deutschsprachigen Wirtschaft etabliert hat (unterhalb dieses Absatzes verlinkt). Dieses bewährte Format überträgt das ITPE nun gezielt auf die spezifischen Charakteristika der Rüstungsindustrie.

 

Was wir untersuchen – und was Sie einbringen können

Die Studie befindet sich aktuell in der Entwicklung. Themenfelder und Schwerpunkte werden in enger Abstimmung mit der Industrie definiert – denn nur so entsteht eine Studie, die relevante Fragen stellt und praxistaugliche Antworten liefert. Ihre inhaltlichen Impulse sind ausdrücklich erwünscht, gerne per Mail an produktentwicklung@unibw.de.

Bisherige Schwerpunkte umfassen unter anderem (Änderungen vorbehalten):

  • Umgang mit Änderungsdynamiken – wie reagieren Entwicklungsprozesse auf veränderte Anforderungen?

  • Beschleunigung von Entwicklungszyklen – welche Methoden ermöglichen schnellere Time-to-Market?

  • Einsatz agiler Methoden – wo und wie werden agile Praktiken in der Rüstungsentwicklung angewendet?

  • Organisation im Wandel – Wie wandelt sich die Struktur in einem Unternehmen von Engineering-to-Order zu Make-to-Order?

 

Wir brauchen Ihre Mithilfe

Diese Studie ist kein fertiges Produkt – sie entsteht nur, wenn sich Praktikerinnen und Praktiker aus der Rüstungsindustrie bereit erklären, ihre Erfahrungen einzubringen. Wir suchen Ingenieure, Projektleiter und Führungskräfte aus der Rüstungsindustrie, die bereit sind, ihre Perspektive einzubringen. Die Studie wird in Form von Interviews mit einer Dauer von ca. 45 Minuten durchgeführt. Es werden keinerlei technische Details, Finanzkennzahlen oder vertrauliche Inhalte abgefragt – im Fokus steht ausschließlich die Vorgehensweise der Produktentwicklung. Die Verarbeitung der Daten erfolgt ausschließlich im Netz der Universität der Bundeswehr, nach den Vorschriften der DSGVO.

Jedes Gespräch zählt. Je mehr Stimmen aus der Praxis einfließen, desto aussagekräftiger – und damit nützlicher für alle Beteiligten – wird die Studie.

 

Was Sie davon haben

  • Zugang zu den Studienergebnissen – anonymisiert und unentgeltlich für alle Teilnehmenden

  • Wissenschaftliche Einordnung – Ihr Unternehmen kann die eigene Praxis mit dem Stand der Branche vergleichen

  • Weiterführende Kooperation – auf Basis der Studie können individuelle Forschungsfragen gemeinsam vertieft werden

Interesse oder Fragen? Sprechen Sie uns an: produktentwicklung@unibw.de

Wissenstransfer in die Praxis

Als weitere Kooperationsform bieten wir gezielten Wissenstransfer vom Institut in die Industrie an - im Rahmen von individuell zugeschnittenen Schulungen, Trainings und Vorträgen zu unseren Forschungsschwerpunkten.

Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen das passende Format und den passenden Inhalt:

  • Schulungen – strukturierter Wissensaufbau zu methodischen Grundlagen und aktuellen Forschungsthemen

  • Trainings – praxisorientierte Vertiefung mit direktem Anwendungsbezug für Ihre Teams

  • Vorträge – kompakte Impulse zu spezifischen Themenfeldern, z. B. für interne Veranstaltungen oder Fachtagungen

Interesse oder Fragen? Sprechen Sie uns an: produktentwicklung@unibw.de