Felix Berge

Dr. Felix Berge

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

E-Mail: felix.berge@unibw.de
Telefon: +49 89 6004 3488
Büro: Gebäude 33, Raum 3125
Sprechzeiten: Im Frühjahrstrimester 2026 dienstags, 13:00-14:00 Uhr sowie nach Absprache

Forschungsschwerpunkte

- Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Gesellschaft
- Alltagsgeschichte, Kulturgeschichte, Sozialgeschichte
- Postdoc-Projekt zu Strukturwandel und Globalisierung in der Region

Zur Person

Publikationen

Monographie

Hören und Sprechen im Krieg. Informelle Kommunikation und Handlungsmacht in der Gesellschaft des Nationalsozialismus, 1939–1945 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 152), Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2025. 

 

Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelbänden

Mit Frank Bajohr: Discourses, Knowledge, and Disbelief in the Reich and Beyond, in: Mary Fulbrook und Jürgen Matthäus (Hg.), The Cambridge History of the Holocaust (Bd. 2: Perpetrating The Holocaust: Policies, Participants, Places), Cambridge: Cambridge University Press 2025, S. 217–237. 

 

August Fischer und der Nationalsozialismus. Eine biographische Studie zur bayerischen Kommunalelite zwischen Weimar und Bonn, in: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte 87 (2024), Nr. 2, S. 457–537. 

 

Jenseits von „Tankenden“ und „Getankten“: Rundfunkpropaganda und „Gerüchtemacherei“ in der deutschen Mehrheitsgesellschaft im Zweiten Weltkrieg. In: Karin Moser (Hg.) Hearing is Believing. Radio(-Programme) als strategisches Propagandainstrument, Göttingen: V&R unipress 2023, S. 45–58.

 

„Was tat diese Polizei, um Recht und Gesetz zu schützen?“ – Das Verhältnis von lokaler Gesellschaft und Polizei nach den Märzkämpfen 1921. In: Thomas Grotum, Lena Haase und Georgios Terizakis (Hg.), Die Polizei(en) in Umbruchsituationen. Herrschaft, Krise, Systemwechsel und „offene Moderne“, Wiesbaden: Springer 2021, S. 157–183. 

 

Zur Einrichtung eines katholischen Gottesdienstes im Zuchthaus zu Herford. In: Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford 2018, Herford 2017, S. 91–104.

 

Rezensionen

Peter Henning, Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers (Forum historische Forschung. Moderne Welt), Stuttgart: Kohlhammer 2024, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte/Rezensionsportal der Kommission für bayerische Landesgeschichte, 10.02.2026.

 

Peter Longerich, Unwillige Volksgenossen. Wie die Deutschen zum NS-Regime standen. Eine Stimmungsgeschichte, München: Siedler Verlag 2025, in: H-Soz-Kult, 17.04.2025.

 

Francesca Weil, Uns geht es scheinbar wie dem Führer... Zur späten sächsischen Kriegsgesellschaft (1943–1945), Göttingen: V&R unipress 2020, in: sehepunkte 22 (2022), Nr. 9.

 

Malte Thießen, Auf Abstand. Eine Gesellschaftsgeschichte der Coronapandemie, Frankfurt/M.: Campus 2021, in: sehepunkte 22 (2022), Nr. 2.

 

Andreas Braune, Mario Hesselbarth und Stefan Müller (Hg.): Die USPD zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus 1917–1922. Neue Wege zu Frieden, Demokratie und Sozialismus? (Weimarer Schriften zur Republik; Bd. 3), Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2018, in: sehepunkte 19 (2019), Nr. 7/8.

 

Miszellen und Verschiedenes

Hören und Sprechen im Krieg: Praktiken informeller Kommunikation in der Mehrheitsgesellschaft des Nationalsozialismus, 1939–1945. In: Rundfunk und Geschichte 47 (2021), Nr. 3–4, S. 92–94.

 

72. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz – Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (Begleitheft zur betrieblichen Gedenkveranstaltung der Volkswagen AG), Wolfsburg 2017.

Akademischer Werdegang

Seit 2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoc an der Universität der Bundeswehr München (Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte)

2023: Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg (Neueste Geschichte) und Freier Historiker (Gutachter)

2023: Abschluss der Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Neueste Geschichte)

2022: Fellow an der University of Cambridge, Großbritannien (DAAD Research Hub for German Studies)

2019-2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Zeitgeschichte München (INFOCOM-Projekt: Informal Communication and Information „From Below“ in Nazi Europe)

2019: Masterabschluss in Geschichtswissenschaft an der Universität Bielefeld (Geschichte der europäischen Moderne)

2017-2019: Redaktionsassistent in der Zeitschrift für Kunstgeschichte und Wissenschaftliche Hilfskraft im SFB 1288 an der Universität Bielefeld (Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte)

Studium der Geschichtswissenschaft und Philosophie an der Universität Bielefeld und der University of Maynooth, Irland; daneben Hilfskraft in der Geschäftsstelle der „Schule für Historische Forschung“ an der Universität Bielefeld und Praxiserfahrungen im Archivbereich und in der Historischen Unternehmenskommunikation.

Lehrtätigkeit

Themen der Lehre sind der Nationalsozialismus und seine Gesellschaft, der Pazifismus seit dem 19. Jahrhundert, die Geschichte von Rechtsextremismus, Strukturwandel und Gewalt in den 1990er- und 2000er-Jahren oder Fragen der historischen und soziologischen Herrschaftstheorie.

Mitgliedschaften

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands

German Labour History Association

Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg

Campus

Universität der Bundeswehr München
Fakultät für Sozialwissenschaften

Historisches Institut

Werner-Heisenberg-Weg 39

Gebäude 33, Raum 3125
85577 Neubiberg

+49 89 6004 3488

felix.berge@unibw.de

 

Sprechzeiten

nach Absprache

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Legende

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