Neues Lehrprogramm bei studium plus: Hacking for Defense (H4D)

31 März 2026

Im Rahmen von studium plus startet an der UniBw M im Frühjahrstrimester erstmals das an der Stanford University entwickelte Hochschulprogramm „Hacking for Defense“ (H4D) – als erster Standort in Deutschland und in Europa.

In diesem Programm arbeiten ausgewählte Studierende in drei interdisziplinären Teams gemeinsam mit Partnern aus der Bundeswehr und der Industrie an realen Problemstellungen aus der Bundeswehr. Mithilfe von Lean-Startup-Methoden entwickeln sie innerhalb von elf Wochen innovative Lösungsansätze bis hin zu ersten Prototypen. Dabei verfolgt das Programm ausdrücklich einen akademisch fundierten Ansatz zur Innovation im Sicherheitsbereich, der wissenschaftliche Methoden mit praxisnaher Problemlösung verbindet. Die Studierenden führen zahlreiche Interviews, halten wöchentliche Präsentationen, verfassen Blog-Einträge und Abschlussberichte und entwickeln so neben dem Erlernen der Lean-Startup-Methodologie vielfältige methodische und persönliche Fähigkeiten im Sinne der ganzheitlichen Kompetenzentwicklung bei studium plus.

H4D erzeugt eine Talent-Pipeline und stärkt die Verbindung zwischen Universität, Bundeswehr und Industrie. So leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Innovation im Verteidigungssektor.

H4D wird als studium plus-Modul im Master angeboten und von Prof. Patrick Figge (Professur für Innovationsmanagement) sowie weiteren Lehrenden der UniBw M durchgeführt. Strategisch unterstützt wird das Programm durch Vizepräsident Prof. Karl-Heinz Renner.