RISK Jahreskolloquium 2026 "Resiliente Gesellschaft, stabile Infrastruktur - nachhaltiger Wiederaufbau nach Konflikten“
Wie können kritische Infrastrukturen nach Konflikten nachhaltig wiederaufgebaut und Gesellschaften widerstandsfähiger gegenüber komplexen Krisen gemacht werden? Dieser und weiteren Fragen widmet sich das RISK Jahreskolloquium 2026 am 13. Oktober 2026 an der Universität der Bundeswehr München.
Wiederaufbau ist mehr als die Wiederherstellung zerstörter Gebäude und Versorgungsnetze. Er berührt grundlegende Fragen gesellschaftlicher Ordnung: Wie entstehen Vertrauen und Handlungsfähigkeit nach Konflikten? Welche Infrastrukturen benötigen resiliente Gesellschaften? Und wie lassen sich Sicherheit, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung miteinander verbinden?
Das RISK Jahreskolloquium 2026 bringt Forschende sowie Fachleute aus Praxis und Politik zusammen. Das interdisziplinäre Programm verbindet Perspektiven aus Sicherheitsforschung, Architektur, Politik- und Sozialwissenschaften, Psychologie, Mobilität und Infrastrukturplanung. Die Keynotes von Prof. Dr. Philipp Meuser und PD Dr. Julia Leininger, interdisziplinäre Gesprächsformate, Projektvorstellungen und kurze Forschungsbeiträge eröffnen Perspektiven auf gesellschaftliche Resilienz, zivile Infrastruktur, Friedensförderung, Krisenkommunikation und die politischen wie sozialen Voraussetzungen eines nachhaltigen Wiederaufbaus.
Den Abschluss bildet die Podiumsdiskussion „Zivilschutz im Wandel – Eigenverantwortung als Grundlage für Sicherheit“ in Kooperation mit der VHS SüdOst. Die Veranstaltung richtet den Blick auf das Verhältnis von staatlicher Vorsorge, gesellschaftlicher Solidarität und individueller Verantwortung. Unter der Moderation von Prof. Dr. Ursula Münch diskutieren Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken, Johanne Peter, Dr. Michèle Roth-Dührkoop und Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher.
Link zur Anmeldung: https://events.unibw.de/FZ-RISK/jk26/
Programme: https://www.unibw.de/risk/risk-jahreskolloquium/programm_2026