Veröffentlichung von Prof. Martini zu Verwaltungsdatenräumen

14 April 2026

Die Europäische Kommission möchte gemeinsame europäische Datenräume aufbauen. Ziel ist es insbesondere, dem sich rasant entwickelnden KI-Sektor ausreichend Daten bereitzustellen und so die Wettbewerbsposition der EU im globalen Wettbewerb zu stärken.

Während der europäische Gesundheitsdatenraum bereits größere Aufmerksamkeit erfahren hat, stand der Verwaltungsdatenraum bislang erstaunlich wenig im Rampenlicht. Dabei könnte gerade er eine zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, Daten aus und für den öffentlichen Sektor systematisch nutzbar zu machen und daraus gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Mehrwert zu generieren.

Ob der Verwaltungsdatenraum künftig tatsächlich die versprochene Ordnung und Orientierung für den öffentlichen Sektor bieten kann, hängt von einer Reihe institutioneller, rechtlicher und organisatorischer Erfolgsbedingungen ab.

Prof. Dr. Mario Martini und Nik Roeingh analysieren diese in der renommierten Zeitschrift „Die Verwaltung“ und stellen ihre Antworten zur Diskussion.  Der Artikel ist hier Open Access zugänglich.